Lebe Deinen Traum
Das neue Jahr hat begonnen: Der Januar ist traditionell der kälteste Monat des Jahres. Von Wachstum und Neubeginn ist noch nichts zu spüren. Doch tief in der Dunkelheit beginnen sich die Lebensfunken zu regen und streben bereits dem Licht und der Freiheit entgegen. Wachstum macht sich noch nicht im Außen bemerkbar, sondern aus der Innenschau heraus. Alles darf neu überdacht werden. Wenn wir alles Alte abgelegt, geehrt haben, können wir uns frei auf dem MEDIZINRAD des Lebens bewegen. Sei nicht besorgt, wir sind alle beschüzt und geliebt. Alles wird zu dir kommen, wenn es an der Zeit ist. Träume, lache und mach das, was dich ruft mit Leidenschaft. Es geht um den Traum, den du im Leben träumst. Wie siehst du dich in einer Woche, einem Jahr oder in zehn Jahren? Wir sollten im Leben immer einem größeren Plan (Traum) folgen. Das hilft uns, den Weg zu finden – und das wird uns motivieren, weiterzugehen, körperlich und spirituell.
Munay sonqo - von Herzen
Euer Michael
Ich habe einen Traum, Martin Luther King
In vielen indigenen Kulturen sind die Menschen überzeugt davon, dass unsere scheinbare Alltagsrealität eigentlich ein Traum ist. Lerne daher, deine Träume ins Dasein zu träumen: Mit jedem Gedanken rufst du die Welt ins Leben. Deshalb solltest du dich nicht scheuen und einem großen Traum folgen.
Hat mein Leben verändert:
Mein Besuch bei Don Agustin Rivas 2007
Das Leben ist ein Traum
Die alten Weisheitshüter verstanden, dass wir uns die eigentliche Natur der Realität selbst ausdenken – das heißt: „Das Leben ist nur ein Traum.“ Wenn du das Leben nicht träumst, musst du dich mit dem Albtraum zufriedengeben, den andere träumen. Es braucht Mut, deinen Traum ins Leben zu bringen – mehr nicht. Es geht nicht um irgendeine Veränderung, sondern darum, was du wirklich wünschst. Der Traum, der jetzt gelebt werden will und für den du leidenschaftlich brennst. Was wir erträumen, ist das, was wir ganz innig wünschen. Je klarer das Bild von dem ist, was wir hereinrufen, desto klarer ist auch die Antwort.
Mit Träumen sind nicht nur unsere Nachtträume gemeint.
Alles beginnt mit dem, was du träumst.
Zeremonien können Träume ausdrücken.
Was wir erträumen ist das, was wir ganz innig wünschen.
Übungen für den Start ins neue Jahr
Um deinem Traum zu folgen, magst du dir erst einmal klar darüber sein, wohin die Reise gehen soll. Eine Möglichkeit, dies herauszufinden, ist das Journaling. Stell dir täglich diese Fragen: Wie will ich sein? Was will ich haben? Was will ich machen?
Folge deiner Freude und mach jeden Tag einmal etwas, das dir wirklich Freude bereitet. Versuch auch gerne, Dinge in deinen Alltag zu integrieren, die deine gewohnten Muster und Routinen sprengen.
Hilfreich kann es sein, wenn du dich mehr mit dem natürlichen Rhythmus des Lebens verbindest: Gönne dir kleine Auszeiten, Momente, in denen du mal (alleine) durchatmen kannst, um einen freien Blick nach vorne in dein Leben zu bekommen.
Jahr beginnt mit Vollmond am 3. Januar
Ein Leben mit den natürlichen Zyklen des Lebens wird deine animalischen Instinkte erwecken. Du bist nicht gefangen in deinem plumpen Körper, sondern aus Licht geformt zu Geschichten, die mit jeder Mondnacht wachsen.
Die Legende sagt, dass nachts von den heiligen Bergen die silbernen Winde blasen, die gefüllt sind mit dem Licht von Großmutter Mond. Diese Mondwinde wehen all deine Träume als Samen in die fernen Ecken der Erde. Großmutter Mond ist die Schützerin deiner Träume.
Der Steinbock ist das sichtbare Zeichen der aufstrebenden Kraft des Januars. Bevor das sichtbare Leben zurückkehrt, kehrt das unsichtbare geistige Leben zurück.
Das Medizinrad der 4 Kräfte (Bild links, Sabine Friedewald) ist weniger schicksalshaft wie die Tarotkarte Nr. 10
Das Jahr 2026: 10 + 1 = Medizinrad
Das Jahr 2026 (2+2+6=10) macht Hoffnung: Das Jahr im Zeichen der 10. ist ein Jahr des Menschen: Wir haben zehn Finger und zehn Zehen. Die 10 im Tarot zeigt das Rad des Schicksals. Im drehenden Lebensrad ist alles der Veränderung und des Wechsels der kosmischen Gesetze unterworfen. Alles lebt und verändert sich. Das Medizinrad der 4 Kräfte, so wie ich es unterrichte, beugt dem Gefühl vor, dem eigenen Schicksals ausgeliefert zu seins. Komm mit auf diese Reise.
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Die Frage ist nicht, ob wir fliegen oder nicht - die wirkliche Frage ist, was wir träumen
Namensgeber Janus
Janus ist der römische Gott des Anfangs und des Endes. Die zweiköpfige Gottheit schaut zurück auf das alte Jahr und nimmt bereits das neue Jahr in den Fokus, das mit dem Januar beginnt. Um neues Lebens zu ermöglichen, muss Altes sterben - gehen. Um ganz in die Fülle eintreten zu können, gilt es loszulassen. Im römischen Kalender hatte das neue Jahr ursprünglich im März begonnen - im Zeichen des Widder. Die Zählung ist noch an den Monaten September (7), Oktober (8), November (9) und Dezember (10) zu erkennen. Januar und Februar waren damals die Monate 11 und 12.
Mit der Umstellung des Jahresbeginns vom 1. März auf den 1. Januar im Jahre 153 v. Chr. wurde der “Ianuarius”aus rein politischen Gründen zum ersten Monat des Kalenders.